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Depression in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Teil 5:

Das Erdelement

"Die Kräfte der Mitte erzeugen Feuchtigkeit im Himmel und den fruchtbaren Boden auf der Erde. Sie erschaffen den Magen und das Fleisch des Körpers ... den Mund und die gelbe Farbe ... und den süßen Geschmack. Sie erzeugen das Gefühl der Sorge und die Fähigkeit zu singen."

Nei Ching


Die Erdenergie ist von sammelnder, verdichtender und nach innen wirkender Qualität. Es ist die Kraft der Mitte, die von Fülle und Ausgleich charakterisiert wird. Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Die zugeordneten Emotionen sind Mitgefühl und Sorge.

Eine Depression im Erdelement ist oftmals durch Veränderungen im Essverhalten charakterisiert. Manche Menschen haben gar keinen Appetit mehr, andere bekommen Heißhunger auf Süßes, um die innere Leere zu füllen. Das kann zu rapiden Gewichtsveränderungen führen. Wenn erdige Menschen an Depressionen leiden, neigen sie zu Starrheit und Bewegungslosigkeit. Sie versinken förmlich in ihrer Depression und fühlen sich schwer und unmotiviert. Sie sind oft müde und verspüren eine Schwere in ihren Gliedern, die von Feuchtigkeit charakterisiert ist. Ist die Erdenergie nicht ausgeglichen, führt das zu Ruhelosigkeit und exzessivem Grübeln. Man ruht nicht mehr in seiner Mitte und die Erdung fehlt.


Die Meridiane, die dem Erdelement zugeordnet werden, sind Magen und Milz.



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